Modernes und menschliches Arbeitsumfeld

Die Universität Duisburg-Essen erstellt derzeit im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit eine Studie über die Verbreitung und Auswirkungen von mobiler Arbeit und Homeoffice.

Dazu befragt das Institut Arbeit und Qualifikation der Uni bundesweit verschiedene Firmen über deren Vorgehensweisen.

Von Interesse sind dabei die Ausgestaltung der Regelungen in den befragten Unternehmen, die Gründe, die zu dieser spezifischen Ausgestaltung geführt haben und die Einschätzung der Personalverantwortlichen über die Wirksamkeit dieser Regelungen sowie deren Auswirkungen auf die Beschäftigten.

Auf der Suche nach Firmen mit einem modernen Arbeitsumfeld wurden aufgrund unserer Zertifizierung „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ der Bertelsmann-Stiftung auch wir Duschl Ingenieure angefragt, in einem Interview die Zusammenarbeit im Unternehmen zu erläutern und anhand von Unterlagen darzustellen. Unsere Leiterin der Personalabteilung, Michaela Erben, und unser Geschäftsführer Andreas Duschl stellten sich für die Fragen von Frau Kacynska zur Verfügung.

Im Interview wurden unsere sehr freiheitliche Vereinbarung zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung vorgestellt, und auch über Beispiele der Anwendung berichtet. Ebenfalls anhand vieler unterschiedlicher Beispiele wurden einige praxiserprobte, ganz unterschiedlich angelegte Lösungen zum Thema Homeoffice vorgestellt, die perfekt an die Lebensumstände der jeweiligen Mitarbeiter angepaßt wurden, ob es nun das Thema „Entfernung zwischen Wohnort und Büro“, „Pflegesituation in der Familie“, „Kinderbetreuung“ oder „Nebenberufliche Weiterbildung“ ist. Bei einem anschließenden Mittagsgespräch wurden auch die Erfahrungen aus dem bisherigen Studienverlauf angeregt diskutiert.

Für uns Duschl Ingenieure ist es wichtig, ein Arbeitsumfeld gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und deren Familien so gestalten zu können, daß – wie es in unserem Leitbild formuliert ist – wir eine berufliche Heimat bieten können, die Leistungsanspruch mit Freiheit für Menschen verbindet und in der wir gemeinsam für alle Lebenslagen angemessene Lösungen finden können.

Dabei werden wir von einem christlich geprägten Menschenbild geleitet, das dem Einzelnen vertraut und zutraut, sein Leben grundsätzlich gut meistern zu können. Verbunden ist dies mit dem Anspruch, als Menschen im Unternehmen solidarisch zusammen zu halten. Und auch Ludwig Erhard mit seiner Sozialen Marktwirtschaft, die neben der Solidarität auch Subsidiarität und Eigenverantwortung als Basis hat, ist immer noch Quelle der Inspiration und Maßstab für die Regelungen in unserem Unternehmen.

Unsere Bitte an die Uni Duisburg-Essen war es, den Entscheidern im Arbeitsministerium mitzugeben, daß in einer immer komplexer werdenden Welt eine allgemeingültige Regelung, die allen bestmöglich gerecht wird, schlicht unmöglich ist.

Daher sollten Regelungen immer nur ordnungspolitische Rahmen festlegen, aber möglichst viel Gestaltungsfreiheit bewahren. An dieser Stelle sind nämlich unpraktikable und starre Regeln für beide Seiten Hemmschuhe.

Wir sind schon sehr gespannt auf die Ergebnisse der Studie und was dann die Bundesregierung mit den Informationen macht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto v.l.n.r.: Michaela Erben, Leiterin Personalabteilung Duschl Ingenieure;
Jennifer Kaczynska, Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) Uni Duisburg-Essen;
Andreas Duschl