ENERGIE EFFIZIENT EINSETZEN.
MIT GROSSWÄRMEPUMPEN
VON DUSCHL INGENIEURE.

„Duschl Ingenieure können Grosswärmepumpe.“ Individuell, sicher und leistungsstark. Mit einer Energieeffizienz und mit Nutzung vorhandener Energiequellen, die Sie und die Umwelt begeistert. Mit über 20 Jahren Erfahrung, die Ihnen das entscheidende Mehr an Know How bringt. Für nachhaltige zukunftssichere Lösungen. Für Ihr Projekt.

INDIVIDUELL

Perfekt auf Ihre Bedürfnisse konzipiert, geplant und realisiert. Unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten, Energiequellen und Anforderungen.

UNABHÄNGIG

Ihr höchster Nutzen steht im Vordergrund und nicht der Anbieter. Die Hersteller-unabhängige Vorgehensweise bringt Ihnen entscheidende Vorteile.

VORHANDENE ENERGIEN

Duschl Ingenieure hat das Know How, wie vorhandene Energiequellen vorteilhaft für Sie und Ihre Energieeffizienz genutzt werden: Flußwasser, Abwasser, Sonne, Luft…

GROSS & LEISTUNGSSTARK

Mit industriellen Anlagen im Bereich von ca. 500 bis über 10.000 kW werden Ihre höchsten Anforderungen realisiert. Komplex wird mit Duschl Ingenieure einfach für Sie.

PERFEKT & SICHER

Von der Konzeption und Planung über die Realisierung bis zur Inbetriebnahme begleitet Duschl Ingenieure das Projekt zu Ihrem Vorteil. Das bedeutet maximale Sicherheit für den Projekterfolg.

LANGJÄHRIGE ERFAHRUNG

Mehr Know-how bedeutet mehr Power, Lösungsstärke und Sicherheit für Ihr Projekt. Das merken Sie von Anfang an und macht es für Sie ganz einfach.

ERFAHRUNG UND LEISTUNG
FÜR MAXIMALE SICHERHEIT

BESTANDSINTEGRATION EINER GRUNDWASSER-WÄRMEPUMPE ALS GRUNDLASTERZEUGER

 

Bürogebäude Duschl Ingenieure – HMT

 

Auftraggeber: Duschl Ingenieure GmbH & Co. KG
Wärmeleistung: 70 kW; Kälteleistung 50 kW
Wärmequelle: Grundwasser
Einsatzgebiet: Gebäudeheizung und Warmwasserbereitung

 

Unser Projekt konzentriert sich auf die Modernisierung eines bestehenden Bürogebäudes und eines Wohnhauses, die derzeit durch fünf Blockheizkraftwerke und einen Spitzenlast-Gaskessel beheizt werden. Die aktuelle Regelstrategie besteht darin, die Grundlast der Gebäudewärme und Warmwasserbereitung über die BHKWs abzudecken, wobei der Gaskessel als Redundanz und zur Abdeckung der Spitzenlast dient.

 

Ein bereits vorhandener, funktionierender Brunnen wird zur direkten Gebäudekühlung über eine Betonkernaktivierung im Bürogebäude genutzt. In einem vorangegangenen Konzept wurde ermittelt, wie der Büro- und Wohnverbund zukünftig mit niedrigen Investitionskosten, sicher und an die neuen Herausforderungen angepasst versorgt werden kann.

 

Das System wird zukünftig durch eine Grundwasserwärmepumpe mit 70 kW thermisch ergänzt, die die Grundlast der Gebäudewärme und Warmwasserbereitung übernimmt. Die Spitzenlast wird von den BHKWs übernommen. Der Gaskessel wird nur noch als kalte Reserve vorgesehen. In einem weiteren Schritt wird ein Energiemanagementsystem integriert, um die Effizienz und Nachhaltigkeit unserer Energieversorgung weiter zu verbessern. Dieses System wird es ermöglichen, die BHKWs zur Abdeckung der Stromspitzenlast zu nutzen. Dies ist besonders relevant angesichts der steigenden Anforderungen an die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Durch die intelligente Steuerung und Optimierung der Energieflüsse können wir sicherstellen, dass unsere Energieversorgung auch in Zeiten hoher Nachfrage zuverlässig und effizient bleibt. Dieses Projekt stellt somit einen wichtigen Schritt in Richtung einer nachhaltigeren und zukunftssicheren Energieversorgung dar.

 

Duschl Haus mit Teich

GRUNDWASSER WÄRMEPUMPE – KOMFORT ZU NIEDRIGEN BETRIEBSKOSTEN

 

Profol GmbH Halfing

 

Auftraggeber: Profol GmbH
Wärmeleistung: 206 kW; Kälteleistung: 70 kW;
Wärmequelle: Grundwasser
Einsatzgebiet: Gebäudeheizung und -Kühlung, z.B. für RLT-Anlagen
Bauzeit der Anlage: < 1 Jahr

 

Im Wesentlichen gab es drei ausschlaggebende Eigenschaften als Anforderung an die Energieversorgung der Profol GmbH am Standort Halfing: Sie soll zukunftsfähig, regenerativ und ressourcenschonend sein.

 

Und das ist sie jetzt auch, indem eine Wärmepumpe in Kombination mit einem Grundwasserbrunnen sowohl für Heizzwecke als auch für Kühlzwecke zum Einsatz kommt. Dabei haben wir Duschl Ingenieure uns intensiv mit den Heizlasten und Kühllasten im anteiligen Bestandsgebäude und Neubau auseinandergesetzt, um die Grundlage für eine optimale technische Lösung zu schaffen. Zudem haben wir die die Machbarkeit des Grundwasserbrunnens begleitet und anschließend die vollständige Planung des Gesamtsystems, sowie die Objektüberwachung durchgeführt. Die Zukunftsfähigkeit ergibt sich durch den vollständigen Verzicht auf fossile Energieträger wie Öl und Gas. Gleichzeitig bleiben die Betriebskosten niedrig, da das Grundwasser auch im Winter eine effektive Wärmequelle bietet und die niedrigen Vorlauftemperaturen der Wärmeabnehmer den Wirkungsgrad besonders hochhalten. Zudem wird der Grundwasserbrunnen im Sommer auch zur passiven Kühlung der Räumlichkeiten verwendet. Dadurch das Kälte und Wärme über kombinierte Kühl-/ und Heizdecken, sowie die Lüftung eingebracht werden ergibt sich ein besonders angenehmes Raumklima für die Beschäftigten.

 

AUSSENLUFT ALS WÄRMEQUELLE

 

Neubau der Deutschen Botschaft Belgrad, Serbien
Wärmewende wird nicht nur in Deutschland gemacht

 

Auftraggeber: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn
Wärmeleistung: 110 kW;
Wärmequelle: Außenluft
Einsatzgebiet: Gebäudebeheizung Verwaltungsgebäude
Bauzeit der Anlage: 2018 – 2020

 

Auch im Ausland werden Wärmepumpen erfolgreich zur energieeffizienten und kostengünstigen Beheizung eingesetzt. So profitiert die Deutsche Botschaft in Belgrad seit 2020 von der Wärmepumpentechnik. Diese gibt Ihre Wärme über das Lüftungssystem und die Flächenheizsysteme für Fußböden und Decken an die Räume ab und sorgt so im Winter für eine angenehmes Raumklima für die Angestellten. Und auch in Zukunft wird die Liegenschaft weitestgehend unabhängig von der Entwicklung der Gaspreise betrieben werden können.

 


© Relja Ivanić, Novi Sad (Serbien)

GRUNDWASSER GROSSWÄRMEPUMPE

 

Südpack Verpackungen GmbH & Co. KG Erolzheim

 

Auftraggeber: Südpack Verpackungen GmbH & Co. KG, Erolzheim
Heizleistung: 830 kW, aufgeteilt auf 2 Wärmepumpen;
Wärmequelle: Grundwasser
Einsatzgebiet: Neubau Produktions- und Logistikstandort
Bauzeit des Areals: 06/2018 – 07/2020
Industrieflächenheizung in der Bodenplatte
Gewerke: Heizung, Kälte, Lüftung, Sanitär, MSR-Technik, Druckluft

 

Für den Neubau des Produktions- und Logistikstandorts erfolgt die Wärmeerzeugung über zwei parallel geschaltete Grundwasserwärmepumpen. Die Anbindung mit dem Tichelmann-System an die Grundwasser-Wärmetauscher stellen die gleichmäßige Volumenstromaufteilung sicher. Ein vorgeschalteter automatisch rückspülender Filter schützt die Wärmetauscher vor Verschmutzung und zur Vermeidung unnötiger Stromverbräuche durch zu hohe Druckverluste. Der teilredundante Anlagenaufbau und die Wärmepumpen, welche über mehrere separat betreibbare Kältemittelverdichter verfügen, gewährleisten die hohe Versorgungssicherheit. Für zukünftige Standorterweiterungen sind bereits Anschlüsse für weitere Wärmepumpen vorgesehen. Als Kältemittel kommt R1234ze zum Einsatz mit dem sehr geringem Global-Warming-Potential <10 im Vergleich zu den üblichen > 1.000. Das stellt sicher, dass das Kältemittel auch langfristig zu preiswerten Konditionen erhältlich ist und sorgt für nachhaltige Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit.

 

EISSPEICHER ALS SAISONALES WÄRMEPENDEL

 

John Cranko Balletschule Stuttgart

 

Auftraggeber: Vermögen und Bau Baden-Württemberg
Wärmeleistung: 155 kW; Kälteleistung 115 kW
Wärmequelle: Fortluft aus dem Gebäude, Küchenabwärme und über Eisspeicher (1.000 to.) saisonal verschobene Sommerwärme
Einsatzgebiet: Heizung und Kühlung Ballettschule, Internat und Ballettsaal
Gewinner TGA-Award 2020 und BVF-Award 2019

 

Ein Eisspeicher und eine Wärmepumpe bilden das Herzstück im Energieversorgungskonzept. Im Sommer werden die verschiedenen Räume, wie Bühnenräume, Küche und Speisesaal gekühlt. Das heißt, es wird den Räumen Wärme entzogen und in den Eisspeicher verschoben. Die Wärmepumpe nutzt diese Wärme dann im Winter über eine Betonkernaktivierung und Fußbodenheizungen. Parallel hierzu kann Sie die Abwärme aus dem Gebäude, welche z. B. über die Fortluft verloren ginge als Wärmequelle nutzen. Als Back-Up-System für die Beheizung seht ein Fernwärmeanschluss zur Verfügung.

 

Somit trainieren die Tänzerinnen und Tänzer der John Cranko Balletschule heute in optimal vorkonditionierten Räumen bei gleichzeitig niedrigen Betriebskosten. Durch die modern vernetzte Gebäudetechnik auf Basis der Wärmepumpentechnik wird das auch in Zukunft so bleiben.

 

FLUSSWASSER ALS KÄLTEQUELLE FÜR EIN INDUSTRIEGEBIET

 

Brixen

 

Auftraggeber: Ingenieurteam Bergmeister, 39040 Vahrn, Italien
Kälteleistung = Quellenleistung von ca. 10.000 kW, ausbaubar bis 15.000 kW
Wärmequelle: Flusswasser
Einsatzgebiet: Industriekälte und Gebäudekühlung
Bauzeit der Anlage: < 1 Jahr

 

Die regenerative Fernkälteanlage südlich von Brixen versorgt ein Industriegebiet durch Nutzung des Flusses „Eisack“ mit einer Kälteleistung von bis zu 15 MW. Duschl Ingenieure plante seit 02/2018 die Anlagen- und MSR-Technik für das gesamte Kältesystem. Herausforderungen inkludierten die Integration bestehender Kälteverbraucher, deren Bedarf auch nachts und am Wochenende fortlaufend ist. Die Pumpengruppen des Fernkältenetzes ermöglichen eine Förderleistung von 420 l/s, erweiterbar auf 600 l/s. Das Projekt umfasste Tiefbau- und wasserbauliche Planungen. Das gesamte Kältesystem befindet sich seit Juni 2019 im Regelbetrieb. Eine besondere Herausforderung in der Planung Konzeptionierung war das Leistungsspektrum, das die Pumpen- und Filtergruppe abdecken muss. Für die Rohrleitungsführung wurde eine maßgeschneiderte Simulation im Haus entwickelt, da verfügbare Programme nicht die erforderliche Genauigkeit und Verhältnismäßigkeit boten. Dies ermöglichte eine parallele Rohrführung für einen bivalent-alternativen Betrieb der Rohrleitung, um das breite Leistungsspektrum effizient abzudecken.

 

WÄRME UND KÄLTE AUS DER ERDE

 

Philipp-Reis-Gesamtschule Friedrichsdorf

 

Auftraggeber: Hochtaunuskreis Bad Homburg
Wärmeleistung: 240 kW; Kälteleistung 200 kW
Wärmequelle: Erdsondenfeld , Thermosolare Unterstützung
Einsatzgebiet: Heizung und Kühlung Gesamtschule, 3 Feld Tribünen Sporthalle

 

Die Heizungstechnik der Philipp-Reis-Schule ist mit einer Wärmepumpenanlage (Heizung ca. 240 kW, Kühlung ca. 200 kW) ausgestattet. Als Wärmequelle dient ein Erdsondenfeld mit ca. 250 kW Leistung. Zusätzlich wurde eine thermosolare Unterstützung (ca. 30 kW) realisiert. Sämtliche Wärmeverbraucher, wie z. B. raumlufttechnische Anlagen sind mit Niedertemperaturtechnik ausgestattet. Die Grundbeheizung der Schule ist über eine Bauteilaktivierung sichergestellt.

 

Im Winter wird das Erdsondenfeld als Wärmequelle für die Wärmepumpe genutzt. Im Sommer, während der Kühlperiode kann es dann wiederum als Kältequelle zur Kühlung über die Betonkernaktivierung genutzt werden.

 

Durch eine intelligente Mess-, Steuer-, und Regelungstechnik ist ein optimierter Betrieb der Anlagen sowie die Dokumentation wichtiger Raumzustände und Energieverbräuche gesichert.

 

ZENTRALE BRUNNENWASSERVERSORGUNG

 

MAN TRUCK UND BUS AG

 

Auftraggeber:  MAN Truck & Bus AG, München
Kälteleistung: 20 MW
Wärmesenke Brunnenwasser (im großen Teil zur direkten Nutzung) Horizontalfilterbrunnen 2 x 400 l/s
Einsatzgebiet: Prozesskühlung, Quelle für dezentrale Wärmepumpen im Werk (optional möglich)
Bauzeit der gesamten Anlage: 10/16 bis 02/19

 

Die MAN Bus & Truck AG hat auf dem Werksgelände in München die dezentralen Grundwasserbrunnen zu Kühlzwecken stillgelegt und durch eine Zentrale Brunnenwasserversorgung (ZBV) ersetzt. Duschl Ingenieure wurde mit der Auslegung und Ausschreibung der Brunnenpumpen für zwei Horizontalfilterbrunnen mit einer Gesamtförderleistung von 800 l/s (20 MW Kälteleistung) beauftragt. Zudem wurden die neu zu errichtenden Anschlüsse der bestehenden Kühlwasserverbraucher an die neue Kühlwasserringleitung der zentralen Versorgung durch uns geplant. Auslegung der Brunnenpumpen für die Horizontalfilterbrunnen:

 

Das Hauptaugenmerk bei der Auslegung der Brunnenpumpen konzentrierte sich neben der maximalen Fördermenge auf das extrem niedrige Teillastverhalten. Grund hierfür war die Tatsache, dass die Auslegung bei Inbetriebnahme der ZBV nur bei ca. 5 % der später geplanten Voll-Last lag. Die jeweils optimierte Fördermenge wurde durch eine Schlechtpunktregelung in der Ringleitung der ZBV realisiert.

 

ENERGIENUTZUNG AUS DER UMWELT – DER INN ALS WÄRMESENKE

 

RoMed Klinikum Rosenheim

 

Auftraggeber: RoMed Klinikum Rosenheim
Kälteleistung: gleich Quellenleistung von ca. 2 MW
Wärmequelle: Grundwasser
Einsatzgebiet: Gebäudekühlung
Bauzeit der Anlage: < 1 Jahr

 

Die Kälteerzeugung im RoMed Klinikum Rosenheim sollte nachhaltig und effizient gestaltet werden. Eine Realisierungsstudie untersuchte die Machbarkeit, den Inn als regenerative Kältequelle zu nutzen. Aufgrund des niedrigen Temperaturniveaus und der räumlichen Nähe eignet sich der Inn als sommerkalter Gebirgsfluss ideal für die Kälteversorgung. Die Maßnahme wurde in fünf Arbeitspakete unterteilt, darunter Entnahmebauwerk, Leitungstrassen, Technikgebäude, Anpassungen am Kältenetz und Monitoring des Anlagenbetriebs.

 

Durch detaillierte Analysen und Anpassungen konnte die Kaltwasservorlauftemperatur auf 16°C erhöht werden, ermöglicht eine ganzjährige regenerative Kälteerzeugung ohne Kältemaschinen. Die Innwasserpumpen werden je nach Kältebedarf und Schwebstofffracht gesteuert, wobei im Winter eine kleinere Pumpe für effizienten Teillastbetrieb installiert ist. Selbstreinigende Filter verhindern Versandung der Wärmetauscherplatten. Das Pumpenhaus wurde hochwassersicher platziert.

 

Die Anlage bietet eine Kälteleistung von 2 MW und weist gegenüber konventionellen Kältemaschinen deutliche Vorteile auf, darunter eine nahezu vollständige regenerative Kälteversorgung, Reduktion des jährlichen CO2-Ausstoßes um ca. 356 t, Stromverbrauchseinsparung von ca. 553.700 kWh pro Jahr und eine Verminderung der spezifischen Betriebskosten für Kälte.

 

Seit der Inbetriebnahme im Juni 2014 werden bereits Teile des Klinikums mit Inn-Kälte versorgt. Der schrittweise Umschluss weiterer Kälteverbraucher erfolgt gemäß der technischen Zielplanung. Das Projekt erhielt den 3. Platz beim Deutschen Kältepreis 2016 und den 3. Platz beim Bayerischen Ingenieurpreis 2017 für Emissionsminderung durch Teilsanierung von Kälte- oder Klimaanlagen.

 

WÄRME- UND KÄLTE-SYSTEME DER MEGAWATTKLASSE

 

Ecoform Multifol Verpackungsfolien GmbH & Co. KG

 

Auftraggeber: Ecoform Multifol Verpackungsfolien
Kälteleistung: 2.920 kW; Wärmeleistung: 3.600 kW;
Wärmequelle: Industrielle Abwärme
Einsatzgebiet: Produktion von Verpackungsfolien, z. B. für Lebensmittel und  Medizinprodukte
Bauzeit der Anlage: < 1 Jahr
Ausgezeichnet mit dem Chillventa Award 2018

 

Das Energiekonzepts basiert auf intensiven Workshops mit dem Kunden zur Definition der benötigten Temperaturniveaus, Versorgungssicherheit und Skalierbarkeit. Darauf aufbauend ist heute ein energetisch und wirtschaftlich optimiertes Gesamtsystem für die Kälte- und Wärmebereitstellung der Produktionsmaschinen, Luftkonditionierung und Gebäudeklimatisierung in Betrieb. Dieses liefert einen wichtigen Beitrag für die zukunftssichere Produktion von hygienisch einwandfreien und kostengünstigen Verpackungen von Lebensmitteln und Medizinprodukten.

 

Dabei ist nicht nur die Größenordnung von mehreren Megawatt bemerkenswert – hier werden die Kältemaschinen in umgekehrter Funktion als Wärmepumpen direkt in das Gesamtsystem integriert. So wird gleichzeitig Strom auf Grund der effizienten magnetgelagerten Turbo-Kompressor-Technik eingespart und Erdgas direkt ersetzt. Eine weitere Besonderheit ist, dass wir uns in diesem Projekt frühzeitig mit alternativen Kältemitteln mit niedrigem Global Warming Potential (GWP) auseinandergesetzt haben. So sind Maschinen mit dem Kältemittel R1234ze mit einem GWP < 10 anstatt wie damals üblich mit einem GWP > 1.000 im Einsatz. Somit ist Ecoform sicher für die Zukunft gerüstet.

 

WÄRME AUS ABWASSER

 

Pilotanlage für das Landesinnenministerium Stuttgart

 

Auftraggeber: Amt für Vermögen und Bau, Baden-Württemberg
Kälteleistung: 400 kW; Wärmeleistung: 500 kW
Wärmequelle: kommunales Abwasser
Einsatzgebiet: Verwaltungsgebäude, Kantine mit Küche,
Kindertagesstätte
Bauzeit des Gebäudes: 2009 – 2013
Anlehnung an Passivhaus Standard

 

In unmittelbarer Gebäude-Nähe fließt der unterirdische, kanalisierte Nesenbach, einer der größten Abwasserkanäle Stuttgarts.  Aufgrund der Wassermenge und den vergleichsweise hohen Temperaturen bietet er sich als Alternative zu klassischen Wärmequellen für eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe an. Somit wird das Landesinnenministerium besonders energieeffizient mit Wärme versorgt und wird seiner Vorbildfunktion als öffentlich-rechtlich betriebenem Gebäude gerecht. Technische Herausforderung des Projekts: Klärung und Bewertung der technischen Rahmenbedingungen wie z.B. maximale und minimale primärseitige Abwassermengen, mögliche Entnahmemengen ohne Auswirkungen auf das Gerinne und die Mikrobiologie der kommunalen Kläranlage. Zudem werden verfahrenstechnische Komponenten mit Prototypencharakter geplant, entwickelt und realisiert: Ein Entnahmebauwerk im Kanal, eine Förder- und Siebanlage für die Entfernung von Grobmaterialien vor dem eigentlichen Kern der Anlage, ein  Abwasser-Wärmetauscher mit automatischem Reinigungsverfahren welcher verhindert, dass sich an den Tauscheroberflächen ein Biofilm bildet.

 

Die Herausforderungen sind von Duschl Ingenieure gelöst und die Anlage ist mit all ihren Vorteilen  zur besonders effizienten und nachhaltigen Energiegewinnung erfolgreich und zuverlässig in Betrieb.

 

© Marcus Ebener Fotografie

PIONIERGEIST AUS ÜBERZEUGUNG

 

Wohn- und Geschäftshaus Kolbermoor

 

Früher Pioniergeist für sinnvolle Innovation und ganzheitliche technische Lösungen als Basis für alle weiteren Projekte:

 

Bereits im Jahr 1975 – also vor fast 50 Jahren – haben die TU – Ingenieure Gerhard Duschl und Helmut Wimmer ihr eigenes Wärmepumpenprojekt realisiert. In Zeiten der ersten Energiekrise (Ölkrise) und der damals noch aufsteigenden Stromerzeugung über Kernenergie machten sie sich Gedanken darüber, wie man grundsätzlich Energie einsparen und dazu auch Umweltenergie einsetzen kann. Beim Bau ihres Wohn- und Geschäftshauses mit 6 Wohnungen und Gewerbeflächen setzten sie auf weit über dem damaligen Standard liegende Wärmedämmung des Gebäudes und auf ein Niedertemperatur – Wärmesystem (hier: Fußbodenheizung). Damit konnte der Wärmebedarf des Gebäudes grundsätzlich gering gehalten werden und ein Wärmeerzeugungssystem (Wärmepumpe) eingesetzt werden, das sich einen wesentlichen Teil der zur Beheizung des Hauses benötigten Wärme aus der Umwelt holt – also regenerativ und damit umwelt- und kostentechnisch höchst effizient. So wird die Wärme für die Beheizung des Gebäudes über eine Grundwasser – Wärmepumpe erzeugt. Mindestens zwei Drittel der benötigten Heizenergie wird dem Grundwasser entzogen. Das benötigte Grundwasser wird über einen Saugbrunnen gewonnen und dann – nach dem Wärmeentzug – abgekühlt über einen Schluckbrunnen der Umwelt wieder zugeführt.

 

Die Anlage ist auch heute noch sehr gut in Schuss, selbstverständlich waren im Verlauf von 50 Jahren die Anlagen zu warten und Verschleißteile auszutauschen. Die Anlage läuft inklusive der Brunnenanlage so gut wie am ersten Tag, ja sogar mit noch besserem Wirkungsgrad durch die technische Entwicklung im Bereich Wärmepumpen. Dieser Pioniergeist ist ein Teil der DNA von Duschl Ingenieure.

 

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