05.03.20 proto_lab: INDUSTRIE 4.0 – AUS der Region – FÜR die Region

Aus Forschung und Entwicklung direkt in die Lehre und in die Wirtschaft.

Im Forschungsprojekt proto_lab der TH Rosenheim wurde intensiv mit der regionalen Wirtschaft kooperiert. Geforscht wird an einem Modell für eine wirtschaftliche Produktion mit „Losgröße 1“, also individuelle Einzelstücke. Eine Erkenntnis: Für wirksame und effiziente Lösungen ist Interdisziplinarität notwendig, das Zusammenwirken vieler Experten mit unterschiedlichen Perspektiven, wie Ingenieure, Informatiker, Logistiker, etc.

Eine wichtige Nebenbedingung ist, dass Industrie 4.0 nicht zur „human-free factory“ führen soll oder gar muss. Daher ist die Mensch-Maschine-Schnittstelle entscheidend.

Das Projekt ist überregional hoch beachtet. Vor allem aber lokal entstand unmittelbar Wirkung: An der THRO wurde ein „Zentrum für integrative Lehre“ gegründet, um die Erkenntnisse in die Lehre zu bringen.

 

Zum zweiten gründeten einige der wissenschaftlichen Mitarbeiter von proto_lab bereits neue Unternehmen. Katalysator war hier zusätzlich das Rosenheimer Gründerzentrum „Stellwerk18“, auch das eine Initiative, die von der regionalen Wirtschaft intensiv gefördert wird. Eine dieser Ausgründungen ist partnaer. Sie haben ein Produkt namens konektilo entwickelt, das leistungsfähige aber auch komplexe Steuerungssoftware mit intuitiv zu bedienenden, App-basierten Bedienoberflächen für die Benutzer verbinden kann.

Sie werden Informationen zu proto_lab und partnaer bekommen, aber auch beides „live, bunt und in Farbe“ anschauen können. Wir starten wie gewohnt bei uns im HmT-Gebäude und enden mit einer exklusiven proto_lab-Laborführung an der TH Rosenheim.

Referenten:
Prof. Dr.-Ing. Oliver Kramer TH Rosenheim
Roman Paeske, MBA & Eng.  partnaer