BHKW

BHKW

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) beschreibt die gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom in einer Anlage. Dabei wird in einem Verbrennungsprozess mechanische Energie, in der Regel in Strom umgewandelt und gleichzeitig nutzbare Wärme für Prozesse oder Heizzwecke ausgekoppelt. Neben der reinen in flüssigem Wasser vorliegenden Wärme kann in einem BHKW auch mittels Economizer die Wärme für einen Abhitzekessel für Dampferzeugung bereitgestellt werden. Die Erzeugung findet vorzugsweise am Ort des Wärmeverbrauchs statt. Alternativ kann die erzeugte Wärmeenergie über ein Nah- oder Fernwärmenetz zu den Verbrauchern transportiert werden. 

Leistungsbeschreibung
 
Als Ansprechpartner untersucht DI diesbezüglich den realisierbaren Einsatz eines BHKWs unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Dabei steht der ganzheitliche Ansatz im Vordergrund, sodass alle Aspekte beleuchtet werden können.

Der Vorteil der Kraft-Wärme-Kopplung ist der höhere Gesamtnutzungsgrad gegenüber der lokal installierten Wärmeerzeugung und zentralen Erzeugung von Strom.

Im speziellen arbeitet DI bezüglich BHKWs auf folgenden Gebieten:

  • Überprüfung der Machbarkeit von BHKWs (mit Warm-, Heißwasser- oder Dampfauskopplung) 
  • Wahl des Brennstoffeinsatzes (Biomethan, Erdgas etc.) 
  • Realisierbarkeit von Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (BHKW mit Absorptionskälteerzeugung)
  • Notstromanlagen 
  • Mikrogasturbinen, Mikro-, Mini-BHKW-Anlagen
  • Betriebsoptimierte hydraulische und elektrische Einbindung der BHKW-Anlage
  • Druckhaltung, Nachspeisung Pufferspeicher und Abgasanlagen
  • Schallschutz bei BHKW-Anlagen

Bei einem BHKW-Projekt sind nicht vorrangig die Investitionskosten entscheidend, sondern im Wesentlichen tragen die Energiepreissituation (Strompreis/Brennstoffpreis), die Betriebs- und Wartungskosten sowie die durch den Betrieb des BHKW erzielbaren Einsparungen (Strom/Wärme) zu einem wirtschaftlichen Betrieb bei. Um einen möglichst wirtschaftlichen und energetisch optimalen Betrieb zu erreichen, wird vor jeder Planung eine Machbarkeitsstudie favorisiert.

Dabei werden folgende Punkte untersucht:

  • Auswertung der jährlichen Wärme- und Stromverbräuche der Liegenschaften (Lastprofile mind. in monatlicher Auflösung) 
  • Ableitung der Modulgröße, Laufzeiten, etc. aus den erstellten Lastprofilen 
  • Untersuchung der Brennstoffverfügbarkeit vor Ort, Wahl des Brennstoffes, Ermitteln der Energiepreissituation
  • Berücksichtigung der jeweils gültigen Förder- und Vergütungssituation (KWK, EEG, Energiesteuerrückerstattung)
  • Ökologische Betrachtung hinsichtlich CO2 Einsparung, EnEV
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtung nach VDI 2067, Sensitivitätsanalysen und mit dem Ergebnis einer Handlungsempfehlung

Aus den vorliegenden Ergebnissen erstellt DI eine Handlungsempfehlung, welche bei einem zufriedenstellendem Ergebnis auch gerne geplant und umgesetzt wird.